Traktionsbatterie-Service, beginnend mit einem kostenlosen Zustandscheck
Die Batterie ist das teuerste Einzelteil eines Elektrostaplers und meist das erste, das aufgibt. Wir messen kostenlos, wie Ihre Batterie dasteht: Säuredichte und Spannung je Zelle, mit Bericht. Danach wissen Sie, ob sich eine Regeneration lohnt oder ob ein Austausch sinnvoller ist.
Warum Batterien unser Fachgebiet sind
Bei Elektrostaplern geht ein großer Teil der Meldungen, die als Maschinenstörung hereinkommen, am Ende auf die Batterie zurück. Der Stapler zieht nicht mehr durch, schafft die Schicht nicht mehr, oder muss mittags an das Ladegerät. An der Maschine selbst fehlt dann nichts.
Das ist eine teure Verwechslung. Eine Traktionsbatterie macht schnell ein Drittel bis die Hälfte des Werts eines gebrauchten Elektrostaplers aus. Wer den Stapler ersetzt, obwohl die Batterie das Problem war, wirft eine gute Maschine weg. Und wer eine komplette neue Batterie kauft, obwohl drei Zellen defekt sind, zahlt ein Vielfaches des Nötigen.
Deshalb behandeln wir die Batterie als eigenes Fachgebiet, mit eigener Messtechnik und eigenem Wissen, statt als ein Teil, das man ersetzt, wenn es nicht mehr geht.
Der kostenlose Zustandscheck
Wir kommen vorbei und messen die Batterie durch. Das kostet Sie nichts und verpflichtet zu nichts.
- Säuredichte je Zelle. Mit einem Aräometer messen wir die Dichte des Elektrolyts in jeder einzelnen Zelle. Das sagt, wie weit eine Zelle tatsächlich geladen ist und ob sie noch Kapazität hat.
- Spannung je Zelle. Jede Zelle einzeln, in Ruhe und wo möglich unter Last. Eine Zelle, die zurückbleibt, zieht die ganze Batterie herunter, denn eine Batterie ist nie besser als ihr schwächstes Glied.
- Füllstand und Allgemeinzustand. Korrosion an den Polen, Zustand der Verbinder, Trog, Kabel und Stecker.
- Ladeverhalten. Wie sich das Ladegerät zu dieser Batterie verhält. Ein falsch eingestelltes oder verschlissenes Ladegerät zerstört eine gute Batterie in einem halben Jahr.
Sie erhalten einen schriftlichen Bericht mit den Messwerten je Zelle, einer Einschätzung der Restkapazität und einer Empfehlung. Keine Verkaufsgeschichte, sondern Zahlen. Damit können Sie selbst weiterarbeiten, auch wenn Sie sich entscheiden, nichts zu tun oder es anderswo ausführen zu lassen.
Zellentausch statt neuer Batterie
Eine Traktionsbatterie besteht aus einzelnen Zellen zu 2 Volt. Bei einer 48-Volt-Batterie sind das vierundzwanzig. Diese Zellen verschleißen selten gleichmäßig: meist geben einige früher auf, etwa weil sie wärmer stehen oder strukturell tiefer entladen werden.
Sind es einige wenige, tauschen wir nur diese Zellen. Das kostet einen Bruchteil einer neuen Batterie und die Batterie hält danach wieder Jahre. Voraussetzung ist, dass die übrigen Zellen noch in Form sind: eine neue Zelle zwischen zwanzig verschlissenen hält nicht durch, weil die schwachen Zellen sie mit herunterziehen. Genau diesen Unterschied zeigt der Zustandscheck.
Regeneration
Ist die Batterie als Ganzes ermüdet, aber noch nicht am Ende, ist eine Regeneration eine Möglichkeit. Wir reinigen Trog und Verbinder, beseitigen Korrosion, erneuern Verkabelung und Steckverbindungen, bringen das Elektrolyt auf Stand und fahren eine kontrollierte Ausgleichsladung, um die Zellen wieder auf eine Linie zu bringen. Danach messen wir erneut durch.
Eine regenerierte Batterie erreicht selten wieder die Kapazität einer neuen, gewinnt aber oft genug zurück, um wieder eine volle Schicht zu fahren. Für Betriebe, die die Maschine noch einige Jahre ausfahren wollen, ist genau das, was gebraucht wird.
Länger halten: was Sie selbst tun können
Die meisten Traktionsbatterien gehen am Gebrauch kaputt, nicht am Alter. Drei Dinge machen den größten Unterschied.
Nicht zu tief entladen. Strukturell fahren, bis die Batterie leer ist, kostet Lebensdauer. Eine Batterie, die selten unter zwanzig Prozent kommt, hält deutlich länger als eine, die täglich leergefahren wird.
Voll laden statt zwischenladen. Mittags eine halbe Stunde an das Ladegerät wirkt praktisch, schadet einer Nassbatterie aber. Lassen Sie den Ladezyklus zu Ende laufen.
Wasserstand im Blick behalten. Zu wenig destilliertes Wasser ist die häufigste Ursache für vorzeitiges Versagen, die wir sehen, und zugleich die am einfachsten zu vermeidende.
Wir nehmen die Batteriekontrolle standardmäßig in unsere Wartungsverträge auf, gerade weil sie so bestimmend für die Kosten je Betriebsstunde ist.
Auch Ladegeräte und einzelne Batterien
Wir sehen uns auch das Ladegerät selbst an. Ein Gerät mit falscher Kennlinie oder verschlissenem Ausgang beschädigt jede Batterie, die daran hängt, und das merkt man erst, wenn es zu spät ist. Außerdem liefern und montieren wir Ersatzbatterien und nehmen Ihre alte Batterie zur Verwertung mit, denn Blei ist wertvoll und gehört nicht in den Abfall.
Unsicher, ob es an der Batterie oder am Stapler liegt? Rufen Sie den Störungsdienst an, das klären wir gemeinsam am Telefon.
Gut zu wissen
Ja. Wir messen Säuredichte und Spannung je Zelle und liefern einen Bericht, ohne Kosten und ohne Verpflichtung. Auch wenn Sie danach nichts machen.
Bei normalem Gebrauch und guter Pflege grob fünf bis acht Jahre, in Ladezyklen meist 1.200 bis 1.500. Tiefentladung und zu wenig Wasser verkürzen das erheblich.
Ja, wenn die übrigen Zellen noch in Form sind. Das kostet einen Bruchteil einer neuen Batterie. Der Zustandscheck zeigt, ob es sinnvoll ist.
Für Lithiumsysteme gilt etwas anderes, die kennen keine Säuredichte und werden vom Batteriemanagementsystem überwacht. Rufen Sie an, dann sehen wir, was möglich ist.
Ja, wir führen alte Traktionsbatterien der Verwertung zu.
Wissen, wie Ihre Batterie dasteht?
Der Zustandscheck kostet nichts und liefert einen Bericht mit Messwerten je Zelle. Danach wissen Sie, ob sich eine Regeneration lohnt.